Im Simulator
Pakete installieren und aktuell halten
Drei Pakete können in den Simulator: Map (die bewegte Karte mit Scoreboard), Mini FC (der kleine Flugrechner) und Overlay (frei angeordnete Instrumente über dem Cockpit). Im Panels-Tab steht je ein Haken pro Simulator — MSFS 2020 und MSFS 2024 werden getrennt geführt, weil jeder seinen eigenen Community-Ordner hat.
Haken setzen kopiert das Paket dorthin, Haken entfernen löscht es wieder. MSFS muss danach neu starten: Der Simulator liest seinen Community-Ordner nur beim Start.
Findet der Tracker einen Community-Ordner nicht, trägst du ihn in den Einstellungen unter MSFS folders ein; die Knöpfe 2020 folder und 2024 folder öffnen ihn zur Kontrolle im Explorer.
Aktuell bleiben die Pakete von selbst. Ein Paket im Community-Ordner ist eine Kopie — nichts im Simulator frischt sie je auf. Deshalb vergleicht die App bei jedem Start, was installiert ist, mit dem, was sie mitbringt, und kopiert Unterschiede nach. Das betrifft nur Pakete, die du selbst installiert hast; neue setzt sie nie ungefragt dazu. Läuft MSFS gerade, bleibt die Aktualisierung liegen und wird beim nächsten Mal nachgeholt. Abschalten lässt sich das im selben Tab, Update now stößt es von Hand an.
Screenshot:
img/panels-tab.png
Motiv: Panels-Tab mit den drei Paketen und den Haken für 2020/2024
Bildunterschrift: Ein Haken je Simulator und Paket
Map-Panel
Die App bringt das Paket mit. Zum Installieren im Panels-Tab den Haken beim gewünschten Simulator setzen und MSFS neu starten.
Das Panel lädt die SSC-Tracker-Karte (localhost:55055/map) direkt im MSFS-Cockpit und zeigt alle Gruppenmitglieder auf der Karte an. Alle Kartenfunktionen (Skalierung, Datentabelle, etc.) stehen auch im Panel zur Verfügung.
Installation
- Im Panels-Tab den Haken für MSFS 2020 bzw. 2024 setzen.
- MSFS neu starten.
- Im Cockpit das SSC-Tracker-Panel im Menü der Panel-Leiste aktivieren.

Hinweis zu Coherent GT
Das Panel verwendet Coherent GT als Browser-Engine (MSFS-intern). Es gibt Einschränkungen im Vergleich zu einem normalen Browser – insbesondere bei bestimmten CSS-Effekten.
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Mini FC
Der kleine Flugrechner: ein Band mit Variometer, vier Zahlenfeldern und vier Seiten. Er läuft als In-Game-Panel im Cockpit und genauso im Browser (/minifc) — etwa auf einem Tablet neben dem Monitor.
Die vier Zahlenfelder
Jedes Feld schaltet auf Klick durch mehrere Größen um. Was zuletzt angezeigt wurde, bleibt stehen — so baust du dir die Kombination, die zu deinem Flug passt.
| Feld | Klick schaltet durch | Bedeutung |
|---|---|---|
| Geschwindigkeit | TAS → IAS → GS | Wahre, angezeigte, Grundgeschwindigkeit |
| Höhe | MSL → AGL → MSL ARR → AGL ARR | Eigene Höhe über Meer bzw. Grund, dann die Ankunftshöhe am nächsten Wendepunkt — über Meer und über Grund |
| Entfernung | DIS WP → DIS FIN | Zum nächsten Wendepunkt oder zum Ziel |
| Netto / Sollfahrt | NETTO ↔ STF | Gemitteltes Netto-Steigen oder die Sollfahrt zur eingestellten MacCready-Zahl |
Dazu TTG: die geschätzte Restzeit.
Zur Ankunftshöhe: Bezug ist normalerweise das Gelände am Wendepunkt — liegt für den Punkt eine Mindesthöhe vor und ist sie höher, gilt diese. Eine Ankunftshöhe von 0 heißt also „gerade angekommen", nicht „am Boden".
Das Band
Links das Variometer als senkrechte Skala. Es zeigt das Steigen, den Netto-Wert und die MacCready-Einstellung an derselben Skala — abgelesen wird wie am Analoginstrument: Zeiger über der MC-Marke heißt, es lohnt sich zu kreisen.
Bedienung
| Bedienung | Wirkung |
|---|---|
| Knopf oben rechts | MacCready +0,5 (bis 5,0) |
| Knopf unten rechts | MacCready −0,5 |
| Mittlerer Knopf rechts | Setup-Seite |
| Die vier Knöpfe unten | Seiten: Main · Map · Task · Player |
MacCready ist dieselbe Zahl wie in der App und im Overlay — wer hier verstellt, verstellt sie überall.
Die vier Seiten
- Main — das eben beschriebene Band mit den Zahlenfeldern.
- Map — eine kleine Karte mit der Aufgabe und dem Feld.
- Task — die Wendepunktliste.
- Player — die anderen Piloten der Gruppe.
Setup
Auf der Setup-Seite stehen die Einheiten (Höhe, Entfernung, Geschwindigkeit, Steigen), die lineare oder logarithmische Skala, Farben, das Anzeigen anderer Piloten, ein Reset und — im Browser — das Feld für die IP des Rechners, auf dem der Tracker läuft.
Overlay (Glide Panel)
Das Overlay ist die jüngste der drei Anzeigen und die freieste: durchsichtige Instrumente, die über dem Cockpit schweben, jedes einzeln ein- und ausschaltbar, frei verschiebbar, frei skalierbar. Kein Kasten, kein Rahmen — nur Werte, die über der Landschaft lesbar bleiben. Die Idee dazu stammt von JackBilbos LXN Online.
Screenshot:
img/overlay-cockpit.png
Motiv: Overlay über dem Cockpit im Flug, mehrere Module sichtbar
Bildunterschrift: Instrumente über der Sicht statt in einem Fenster daneben
Die drei Modi
Das Panel liegt über dem Cockpit — also muss geklärt sein, wer einen Mausklick bekommt. Dafür gibt es drei Zustände:
| Modus | Klicks | Wozu |
|---|---|---|
| view | gehen ins Cockpit | Reines Head-up-Display. Die Module verstecken ihre eigenen Knöpfe, weil sie ohnehin nichts täten. |
| control | gehören dem Panel | Die Modulknöpfe wirken: AC ein/aus, NEXT/ALL, MC + und −, Tabellen sortieren. Ein grüner Rahmen zeigt diesen Zustand. |
| edit | gehören dem Panel | Wie control, zusätzlich verschieben, skalieren, Layout speichern. |
Zwischen view und control wechselst du mit der Maus, ohne etwas zu treffen: an den rechten Rand des Panels fahren holt die Klicks ans Panel, an den linken Rand gibt sie ans Cockpit zurück. In control und edit sind die Cockpit-Hebel nicht bedienbar — die Klicks gehören immer nur einer Seite.
In den edit-Modus kommst du ausschließlich über das Menü. Das ist Absicht: sonst wäre man mit einer unbedachten Mausbewegung mitten im Umbauen, während man eigentlich nur MC verstellen wollte.
Das Menü
Oben rechts, über das Zahnrad-Symbol. Es enthält alles, was das Panel kann:
- help — die Kurzanleitung im Panel selbst; beim allerersten Öffnen erscheint sie von allein.
- edit mode — an und aus.
- UNITS und VIEW — Einheiten und Kartenoptionen. Das sind die Einstellungen der App,
keine Kopie: Map, Mini FC und Overlay zeigen deshalb immer dasselbe.
- line weight — Strichstärke der gezeichneten Linien. thin liest sich am Desktop gut,
bold trägt in VR, wo das ganze Panel klein und weit weg ist.
- PRESETS — gespeicherte Layouts.
- MODULES — die Liste aller Module zum Ein- und Ausschalten.
Screenshot:
img/overlay-menu.png
Motiv: Panel-Menü offen (oben rechts) mit edit mode, UNITS, VIEW, PRESETS, MODULES
Bildunterschrift: Das Menü: Module, Layouts und Einheiten an einer Stelle
Die Module im Einzelnen
Jedes Modul lässt sich einzeln ein- und ausschalten, verschieben und in Größe und Schrift skalieren. Knöpfe innerhalb eines Moduls wirken nur im control- oder edit-Modus (im view-Modus sind sie ausgeblendet, weil sie ohnehin nichts täten).
Aircrafts
Das Feld als Tabelle — dasselbe Scoreboard wie auf der Karte.
- Spalten wählen: das Zahnrad links neben ID. Die Auswahl ist dieselbe wie auf der Map
(schmaler Spaltensatz), also wirkt eine Änderung an beiden Stellen.
- Sortieren: Klick auf eine Spaltenüberschrift; nochmal derselbe Klick dreht die Richtung um.
Standard ist AVG absteigend — ein Scoreboard liest man nach Schnitt.
- Chase-Ziel wählen: Klick auf eine Pilot-ID. Die Zeile bekommt einen grünen Balken; ein
erneuter Klick auf dieselbe ID schaltet zurück auf automatisch (nächstgelegener).
- Links steht je Flugzeug das Zustandssymbol (am Boden, im Flug, im Task, Motor, Pause,
Slew, Ziel erreicht, Ghost) — dieselben Symbole wie in der Map-Tabelle.
Map
Die Aufgabe von oben, mit Start- und Zielhalbkreis, Wendepunktzylindern, AAT-Sektoren und der gestrichelten Linie zum nächsten Wendepunkt.
| Knopf | Wirkung |
|---|---|
| − / + | Maßstab |
| ME | Auf das eigene Flugzeug zentrieren |
| FIT | Auf die ganze Aufgabe zoomen |
| N | Nordung oder Kurs oben |
| AP | Flugplätze ein/aus |
| AC | Andere Piloten ein/aus |
Task
Die Wendepunktliste mit Entfernung, Name und den AAT-Angaben — der nächste Punkt hervorgehoben.
Next WP
Fünf Zeilen zum laufenden Schenkel: WP (Name), TO WP (Entfernung), TTG (Restzeit), TO FIN (Rest zum Ziel) und TASK TIME.
Clock
Drei Zeiten, weil sie verschiedene Fragen beantworten:
| Zeile | Bedeutung |
|---|---|
| LOCAL | Ortszeit im Simulator — wie viel Tag noch vor dir liegt. Steht deshalb groß. |
| UTC | Simulatorzeit in UTC — die Zeit, in der Wetter und Aufgaben gerechnet werden. |
| REAL | Die echte Uhr deines Rechners. |
UTC braucht eine App, die neu genug ist, um den Wert zu liefern; älteren zeigt die Zeile einen Strich statt einer erfundenen Zeit.
Altitude
Eine Tabelle der Ankunftshöhen: je Wendepunkt TP · MSL · AGL.
- NEXT / ALL schaltet zwischen „nur der nächste Punkt" und der ganzen Aufgabe um.
- AGL wird rot, wenn die Ankunft unter Grund läge, gelb, wenn die Mindesthöhe des Punktes
der bindende Boden ist. MSL wird rot, wenn eine Maximalhöhe überschritten wäre — das gilt auch für eine maximale Starthöhe.
Speed
IAS · TAS · GS · AVG — angezeigte, wahre und Grundgeschwindigkeit, dazu der Schnitt auf der Aufgabe.
Vario
Das Variometer als Rundskala. − und + oben links stellen MacCready (dieselbe Zahl wie in Mini FC und App); der eingestellte Wert steht als Marke auf der Skala, nicht als Zahl daneben. In der Mitte zwei Werte mit kleinen Titeln: AVG (gemitteltes Steigen) über TAS.
Wind und Compass
Windrichtung und -stärke, daneben der Kurs — beides so gezeichnet wie auf der Karte.
Elevation
Der Geländeschnitt mit Gleitpfad.
- TASK zeigt die ganze Aufgabe, WP nur den laufenden Schenkel.
- − und + stellen MacCready; der Gleitpfad folgt sofort.
- Wendepunkte stehen als Marken im Profil, die Geländelinie ist bewusst dezent gehalten, damit
der Gleitpfad darüber lesbar bleibt.
Chase HUD
Das Radarbild zum verfolgten Flugzeug: Peilung und Abstand, dazu am unteren Rand die Unterschiede zu dir — Entfernung, Höhe, Groundspeed. Grün heißt, du bist vorn, höher oder schneller; sonst rot. Ohne Ziel steht dort NO TARGET, die Auswahl erfolgt über die Aircrafts-Tabelle.
Chase Track
Die ganze Aufgabe als waagerechtes Band mit allen Flugzeugen darauf — ein Blick genügt, um zu sehen, wer wo steht. Du selbst bist grün, das Chase-Ziel weiß.
Layouts
Beim ersten Öffnen liegt Auto an: eine Regel, kein gespeichertes Layout. Sie ordnet alle Module für die Größe an, die das Panelfenster gerade hat — und ordnet neu, wenn du das Fenster ziehst. Löschen lässt sie sich nicht, überschreiben auch nicht; sie ist der Weg zurück, wenn ein Layout verrutscht ist.
Ein eigenes Layout entsteht so: edit mode an, Module über die Titelleiste verschieben, an der rechten unteren Ecke in der Größe ziehen, mit A−/A+ die Schrift des Moduls skalieren. Dann im Menü einen Namen in new preset name tippen und auf das Speichern-Symbol klicken. Später überschreibst du ein Preset über das Speichern-Symbol in seiner Zeile oder wirfst es mit dem Papierkorb weg.
Die Layouts liegen in der App, nicht im Simulator. Sie überleben deshalb eine Neuinstallation des Pakets — und lassen sich ohne laufenden Sim bauen: im Panels-Tab Open overlay editor öffnet dasselbe Panel mit denselben Instrumenten in einem Browserfenster.
Screenshot:
img/overlay-edit.png
Motiv: Edit-Modus: ein Modul mit grauer Titelleiste, Größengriff und A−/A+
Bildunterschrift: Im Edit-Modus wird gezogen, skaliert und gespeichert
In VR
Das Overlay ist für den Desktop gedacht, funktioniert aber in VR. Dort ist alles kleiner und weiter weg: A+ je Modul und line weight → bold machen es lesbar.
Screenshot:
img/overlay-cockpit.png
Motiv: Overlay über dem Cockpit im Flug, mehrere Module sichtbar
Bildunterschrift: Das Overlay im Cockpit — Instrumente schweben über der Sicht
Screenshot:
img/overlay-menu.png
Motiv: Panel-Menü offen (oben rechts) mit MODES, UNITS, VIEW, PRESETS, MODULES
Bildunterschrift: Das Menü: Module ein- und ausschalten, Layouts speichern
Screenshot:
img/overlay-edit.png
Motiv: Edit-Modus: Modul mit Titelleiste, Größengriff und A-/A+
Bildunterschrift: Im Edit-Modus wird gezogen, skaliert und gespeichert